Grabmäler – Grabmalstypen

 

Humanistengrabmal Wandnischengrabmal, bei dem sich über zwei seitlichen Stützen ein verkröpftes Gebälk mit einer Archivolte erhebt. In die so gerahmte Nische ist der Sarkophag mit Gisant eingestellt. Das Tympanon zeigt typischerweise eine Darstellung der Mutter Gottes mit dem Jesusknaben. Dieser Typus, der vor allem im Quattro- und Cinquecento vorkommt, und seine Bezeichnung gehen auf das Grabmal des florentiner Humanisten Leonardo Bruni in Santa Croce, Florenz von Bernardo Rossellino zurück. Ein Beispiel ist das Grabmal von Cristoforo della Rovere in S. Maria del Popolo. Sfondrato-Typus Nach dem Beispiel des Sfondrato-Grabmals benannter Typus des späten Cinquecento und des Seicento mit dreiachsigem Aufbau, […]

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Das REQUIEM Projekt ist ein kooperatives Forschungsprojekt des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. Horst Bredekamp) und des Seminars für Geschichte der Bergischen Universität Wuppertal (Jun.-Prof. Dr. Arne Karsten), das sich aus interdisziplinärer Perspektive den römischen Papst- und Kardinalsgrabmälern der Frühen Neuzeit widmet. Weitere Kooperationspartner finden Sie unter Kooperationen. Von 2001 bis 2004 zunächst von der Fritz-Thyssen-Stiftung finanziert, wurde das Projekt von 2005 bis 2012 von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) gefördert. Seit dem Sommersemester 2013 arbeitet REQUIEM im Rahmen des Forschungszentrums Frühe Neuzeit (FFN) an der Bergischen Universität Wuppertal. Die römischen Papst- und Kardinalsgrabmäler im […]

Prosopographie – Richtlinien

 

Richtlinien für die Eingabe von Prosopographien Die prosopographische Datenbank erfasst die zwischen 1417 und 1799 ernannten Kardinäle nach Maßgabe ihres Publikationsdatums. Nicht einbezogen werden die von Gegenpäpsten ernannten Kardinäle, wenn sie nicht später von einem Papst bestätigt wurden. In der Prosopographiedatenbank (nicht aber in der Grabmalsdatenbank!) werden auch solche Kardinäle aufgenommen, welche den Roten Hut später resigniert haben. Allgemein: Jede Angabe ist mit Quelle/ Literaturnachweis zu belegen! Diese kommt meist als Kurzzitation ins jeweilige Feld „Belege und Anmerkungen“ (bei Suchfeldern) oder direkt in eckigen Klammern hinter die jeweilige Angabe (in Textfeldern). Zur richtigen Zitierweise siehe den FAQ-Beitrag „Bibliographieren und Zitieren„. […]