Jun 192011
 
Das Grabmal des Günstlings

ARNE KARSTEN (Hrsg.) DAS GRABMAL DES GÜNSTLINGS Studien zur Memorialkultur frühneuzeitlicher Favoriten humboldt-schriften zur kunst- und bildgeschichte. Herausgegeben von Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Bd. XV Gebr. Mann Verlag Berlin, 2011

REQUIEM

 
REQUIEM

Aktuell Rezension – Das Grabmal des Günstlings Arne Karsten (Hg.): Das Grabmal des Günstlings. Studien zur Memorialkultur frühneuzeitlicher Favoriten (= humboldt-schriften zur kunst- und bildgeschichte; XV), Berlin: Gebr. Mann Verlag 2011 Rezensiert für sehepunkte.de von Stefan Heinz Link zur Online-Renzension   top ↑

Apr 262011
 

ACHTUNG: Das Werkstattgespräch am Fr., 20. Mai 2011 muss leider wegen Krankheit entfallen! REQUIEM – Werkstattgespräche 2011 Freitag, 20. Mai 2011, 18 Uhr c.t. Gina Möller M.A. (Universität Bonn) Die Cappella Caetani in Santa Pudentiana Die altchristliche Basilika Santa Pudentiana zählt trotz ihrer topographischen Nähe zu Santa Maria Maggiore nicht zu den touristischen „Hot Spots” Roms. Dass es sich bei der Kirche allerdings um einen der ältesten christlichen Kultorte der Ewigen Stadt handelt, scheint in Vergessenheit geraten zu sein.

Prof. Dr. Philipp Zitzlsperger

 
Prof. Dr. Philipp Zitzlsperger

Philipp Zitzlsperger studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Neuere Geschichte in München und Rom. In seiner Magisterarbeit bearbeitete er das Thema “Die gotischen Skulpturenzyklen der ‘klugen und törichten Jungfrauen’ in Deutschland”. In seiner Dissertation beschäftigt er sich mit der politischen Ikonographie der Papst- und Herrscherporträts des Gianlorenzo Bernini (publiziert bei Hirmer, München 2002). Im Jahr 2007 wurde er an der Humboldt-Universität zu Berlin habilitiert. Die Habilitationsschrift (Titel: Kleider sprechen Bände. Kostümkunde als Methode der Kunstgeschichte erläutert an Beispielen von Crivelli, Dürer, Giorgione, Tizian, Raffael und Bernini) ist eine Reflexion methodischer Möglichkeiten, die durch die interdisziplinäre Kombination von Kunstgeschichte und Kostümgeschichte entstehen. Sie […]

Allgemeine Informationen

 
Allgemeine Informationen

REQUIEM Datenbank Hilfe – FAQ Hier finden Sie Hinweise und Erklärungen zu Aufbau und Terminologie der REQUIEM-Datenbank sowie ein Glossar, eine Hilfe zur Suche, Regeln zur Dateneingabe und das Literatur-Gesamtverzeichnis. REQUIEM Datenbank – Dokumentation – Download PDF REQUIEM Webanwendung – Datenmanagement – Diagramm – JPEG Die REQUIEM-Datenbank ist ein webbasiertes Datenbankmanagementsystem (DBMS) auf Open-Source-Basis – eine Individual-Software, die ganz auf die wissenschaftlichen Anforderungen des interdisziplinären Forschungsprojekts ausgerichtet ist. Das DBMS wird im laufenden Forschungsbetrieb den wissenschaftlichen Bedürfnissen kontinuierlich angepasst, so dass die Verwaltung und Darstellung der Forschungsinhalte dabei sukzessiv vereinfacht und optimiert werden. Die beständig weiterentwickelte, dynamische Webanwendung realisiert für […]

Radiobeiträge

 

Römische Gräber und digitale Bilder Radio Bremen – Studio Nordwest Sonntag, 4. Juni 2006, 19:05-20:00 Uhr Kunstgeschichte zwischen Schöpferischem, Technik und Wissenschaft Sie bringen scheinbar völlig Gegensätzliches zusammen: Die Kunsthistoriker an der Humboldt-Universität in Berlin. Denn sie beschäftigen sich mit römischen Kardinalsgräbern genauso wie mit den Kunstkammern des Absolutismus und den digitalen Bildern der Gegenwart. All dies gehört für die Mitarbeiter des wohl innovativsten kunsthistorischen Instituts in Deutschland eng zusammen. Horst Bredekamp, der Leiter dieser Einrichtung sagt gar, dass man die digitalisierten Bilder unserer Tage nicht ohne die Kunstgeschichte verstehe könne. Überall gehe es um die Grenzen zwischen dem Schöpferischen […]

Bücher

 
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Das Grabmal des Günstlings ARNE KARSTEN (Hrsg.) DAS GRABMAL DES GÜNSTLINGS Studien zur Memorialkultur frühneuzeitlicher Favoriten humboldt-schriften zur kunst- und bildgeschichte. Herausgegeben von Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Bd. XV Gebr. Mann Verlag Berlin, 2011 » Weiterlesen top ↑

Grabmäler – Sarkophagtypen

 

Tumba-Sarkophag Frei oder an der Wand stehender, vollplastischer Sarkophag auf rechteckigem Grundriss [zur Definition des Begriffs „Tumba“ vgl. Körner, Grabmonumente, S. 24]. Im Rom der Frühen Neuzeit ist die Tumba eine Ausnahmeerscheinung. Beispiele für die Tumba als Freigrabmal sind die Grabmonumente Martins V. in S. Giovanni in Laterano und Sixtus’ IV. in S. Pietro in Vaticano. Die Tumba an der Wand als Bestandteil eines Grabmals ist beispielsweise für Kardinal Giovanni Bessarion in SS. Apostoli belegt. Wannensarkophag Je nach zeitlicher Einordnung können zwei Grundformen unterschieden werden: 1.Wannensarkophag des Quattrocento und frühen Cinquecento: auf z. T. zoomorphen oder figürlichen Stützen befindet sich […]

Grabmäler – Grabmalstypen

 

Humanistengrabmal Wandnischengrabmal, bei dem sich über zwei seitlichen Stützen ein verkröpftes Gebälk mit einer Archivolte erhebt. In die so gerahmte Nische ist der Sarkophag mit Gisant eingestellt. Das Tympanon zeigt typischerweise eine Darstellung der Mutter Gottes mit dem Jesusknaben. Dieser Typus, der vor allem im Quattro- und Cinquecento vorkommt, und seine Bezeichnung gehen auf das Grabmal des florentiner Humanisten Leonardo Bruni in Santa Croce, Florenz von Bernardo Rossellino zurück. Ein Beispiel ist das Grabmal von Cristoforo della Rovere in S. Maria del Popolo. Sfondrato-Typus Nach dem Beispiel des Sfondrato-Grabmals benannter Typus des späten Cinquecento und des Seicento mit dreiachsigem Aufbau, […]