Prof. Dr. Philipp Zitzlsperger

 
Prof. Dr. Philipp Zitzlsperger

Philipp Zitzlsperger studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Neuere Geschichte in München und Rom. In seiner Magisterarbeit bearbeitete er das Thema “Die gotischen Skulpturenzyklen der ‘klugen und törichten Jungfrauen’ in Deutschland”. In seiner Dissertation beschäftigt er sich mit der politischen Ikonographie der Papst- und Herrscherporträts des Gianlorenzo Bernini (publiziert bei Hirmer, München 2002). Im Jahr 2007 habilitierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Habilitationsschrift (Titel: Kleider sprechen Bände. Kostümkunde als Methode der Kunstgeschichte erläutert an Beispielen von Crivelli, Dürer, Giorgione, Tizian, Raffael und Bernini) ist eine Reflexion methodischer Möglichkeiten, die durch die interdisziplinäre Kombination von Kunstgeschichte und Kostümgeschichte entstehen. Sie liegt […]

TV-Beiträge

 

Der Petersdom – Meisterwerk und Pilgerstätte Philipp Zitzlsperger über St. Peter WDR Sendung “Planet Wissen” vom 05.10.2006 top ↑ Die Skandalgeschichte des Petersdoms – Rätsel und Intrigen im Vatikan Der Petersdom, größter Sakralbau der Christenheit, Machtzentrum der katholischen Welt. Vor 500 Jahren wurde sein Grundstein gelegt. Hinter seinem Glanz allerdings verbirgt sich eine düstere Geschichte. aspekte Kulturmagazin im ZDF mit Arne Karsten Freitag, 28.07.2006 22.30 – 23.00 Uhr

Grabmäler – Sarkophagtypen

 

Tumba-Sarkophag Frei oder an der Wand stehender, vollplastischer Sarkophag auf rechteckigem Grundriss [zur Definition des Begriffs „Tumba“ vgl. Körner, Grabmonumente, S. 24]. Im Rom der Frühen Neuzeit ist die Tumba eine Ausnahmeerscheinung. Beispiele für die Tumba als Freigrabmal sind die Grabmonumente Martins V. in S. Giovanni in Laterano und Sixtus’ IV. in S. Pietro in Vaticano. Die Tumba an der Wand als Bestandteil eines Grabmals ist beispielsweise für Kardinal Giovanni Bessarion in SS. Apostoli belegt. Wannensarkophag Je nach zeitlicher Einordnung können zwei Grundformen unterschieden werden: 1.Wannensarkophag des Quattrocento und frühen Cinquecento: auf z. T. zoomorphen oder figürlichen Stützen befindet sich […]