REQUIEM

 
REQUIEM

Aktuell

Apr 262011
 

ACHTUNG: Das Werkstattgespräch am Fr., 20. Mai 2011 muss leider wegen Krankheit entfallen! REQUIEM – Werkstattgespräche 2011 Freitag, 20. Mai 2011, 18 Uhr c.t. Gina Möller M.A. (Universität Bonn) Die Cappella Caetani in Santa Pudentiana Die altchristliche Basilika Santa Pudentiana zählt trotz ihrer topographischen Nähe zu Santa Maria Maggiore nicht zu den touristischen „Hot Spots” Roms. Dass es sich bei der Kirche allerdings um einen der ältesten christlichen Kultorte der Ewigen Stadt handelt, scheint in Vergessenheit geraten zu sein.

Prof. Dr. Philipp Zitzlsperger

 
Prof. Dr. Philipp Zitzlsperger

Philipp Zitzlsperger studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Neuere Geschichte in München und Rom. In seiner Magisterarbeit bearbeitete er das Thema “Die gotischen Skulpturenzyklen der ‘klugen und törichten Jungfrauen’ in Deutschland”. In seiner Dissertation beschäftigt er sich mit der politischen Ikonographie der Papst- und Herrscherporträts des Gianlorenzo Bernini (publiziert bei Hirmer, München 2002). Im Jahr 2007 habilitierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Habilitationsschrift (Titel: Kleider sprechen Bände. Kostümkunde als Methode der Kunstgeschichte erläutert an Beispielen von Crivelli, Dürer, Giorgione, Tizian, Raffael und Bernini) ist eine Reflexion methodischer Möglichkeiten, die durch die interdisziplinäre Kombination von Kunstgeschichte und Kostümgeschichte entstehen. Sie liegt […]

Karten

 
Karten

Kirchenkarte Rom Die Kirchenkarte lokalisiert die in der REQUIEM Datenbank bearbeiteten Kirchen in Rom mit sogenannten Markern, in einer für das Projekt modifizierten Google-Maps-API und stellt eine Verbindung zur Datenbank her, mit der die in der Kirche vorhandenen Grabmäler angezeigt werden können. Karte – Italien im Jahr 1640

Radiobeiträge

 

Römische Gräber und digitale Bilder Radio Bremen – Studio Nordwest Sonntag, 4. Juni 2006, 19:05-20:00 Uhr Kunstgeschichte zwischen Schöpferischem, Technik und Wissenschaft Sie bringen scheinbar völlig Gegensätzliches zusammen: Die Kunsthistoriker an der Humboldt-Universität in Berlin. Denn sie beschäftigen sich mit römischen Kardinalsgräbern genauso wie mit den Kunstkammern des Absolutismus und den digitalen Bildern der Gegenwart. All dies gehört für die Mitarbeiter des wohl innovativsten kunsthistorischen Instituts in Deutschland eng zusammen. Horst Bredekamp, der Leiter dieser Einrichtung sagt gar, dass man die digitalisierten Bilder unserer Tage nicht ohne die Kunstgeschichte verstehe könne. Überall gehe es um die Grenzen zwischen dem Schöpferischen […]

Grabmäler – Tugenden

 

Allgemeines Die vier Kardinaltugenden Temperantia, Prudentia, Fortitudo und Justitia tauchen bereits in der Antike, z.B. bei Aristoteles und Platon, auf. Schon Cicero und Macrobius vermehrten die Anzahl der Tugenden durch ein System der Unterteilung. Sie wurden von Gregor dem Großen (gest. 604) um die spezifisch christlichen Tugenden Spes, Fides und Caritas erweitert. Die italienische Kunst bevorzugte in Malerei und Plastik einen Zyklus aus sieben Tugenden, bestehend aus drei christlichen Tugenden und vier Kardinaltugenden. Unter Einbeziehung der Humilitas (Demut oder Niedrigkeit) in die christlichen Tugenden entstand aber auch eine den Kardinaltugenden entsprechende Vierergruppe. Die Vorstellung vom Kampf der Tugenden gegen die […]

Grabmäler – Sarkophagtypen

 

Tumba-Sarkophag Frei oder an der Wand stehender, vollplastischer Sarkophag auf rechteckigem Grundriss [zur Definition des Begriffs „Tumba“ vgl. Körner, Grabmonumente, S. 24]. Im Rom der Frühen Neuzeit ist die Tumba eine Ausnahmeerscheinung. Beispiele für die Tumba als Freigrabmal sind die Grabmonumente Martins V. in S. Giovanni in Laterano und Sixtus’ IV. in S. Pietro in Vaticano. Die Tumba an der Wand als Bestandteil eines Grabmals ist beispielsweise für Kardinal Giovanni Bessarion in SS. Apostoli belegt. Wannensarkophag Je nach zeitlicher Einordnung können zwei Grundformen unterschieden werden: 1.Wannensarkophag des Quattrocento und frühen Cinquecento: auf z. T. zoomorphen oder figürlichen Stützen befindet sich […]

Grabmäler – Grabmalstypen

 

Humanistengrabmal Wandnischengrabmal, bei dem sich über zwei seitlichen Stützen ein verkröpftes Gebälk mit einer Archivolte erhebt. In die so gerahmte Nische ist der Sarkophag mit Gisant eingestellt. Das Tympanon zeigt typischerweise eine Darstellung der Mutter Gottes mit dem Jesusknaben. Dieser Typus, der vor allem im Quattro- und Cinquecento vorkommt, und seine Bezeichnung gehen auf das Grabmal des florentiner Humanisten Leonardo Bruni in Santa Croce, Florenz von Bernardo Rossellino zurück. Ein Beispiel ist das Grabmal von Cristoforo della Rovere in S. Maria del Popolo. Sfondrato-Typus Nach dem Beispiel des Sfondrato-Grabmals benannter Typus des späten Cinquecento und des Seicento mit dreiachsigem Aufbau, […]